Gemüsegarten planen

Bei der Planung des Gemüsegartens soll einiges beachtet werden, um langfristig gesundes Gemüse zu ernten.

Es gibt zwei Möglichkeiten einen gesunden Garten zu erhalten:

  • Erstellung eines Fruchtfolgeplans
    • Anbaupausen zwischen den Kulturen (Stichwort: Pflanzenfamilien) – bspw. soll nach Kohl der Boden mindestens 4 Jahre frei von Kohlgewächsen sein, weil ansonsten Bodenkrankheiten vermehrt auftreten
    • den Boden durch Gründüngung eine Pause geben und Power für das nächste Jahr sammeln lassen
  • Ausführung der Mischkultur
    • Pflanzen können sich über ihre Wurzeln verständigen und auch gegenseitig positiv oder negativ beeinflussen => für die Mischkultur gibt es „gute“ und „schlechte“ Nachbarn
      • Bsp. Möhre und Zwiebel: die Zwiebel hält durch ihren Geruch die Möhrenfliege weg und die Möhre die Zwiebelfliege

 

Welches Gemüse isst du am liebsten?

Willst du Gemüse einmachen?

Abhängig von der Größe deines Gartens kannst du eine Vielfalt von Gemüse anbauen.

Hilfreich für kleine Gärten ist auch „Gärtnern im Quadrat“ – dabei wird ein Beet bspw. 1,20 x 1,20 m in 12 Miniparzellen eingeteilt. In jeder Parzelle werden unterschiedliche Pflanzen gesetzt und das darauffolgende Jahr kann man dadurch sogar auf kleinsten Platz eine Fruchtfolge einhalten, dh. die Pflanzenfamilien wechseln, um Bodenmüdigkeit vorzubeugen.

Wem der Garten fehlt, kann Weinkisten benutzen, um vertikal zu gärtnern

 

Pflanzen für trockene Standorte: mediterrane Kräuter wie etwa Thymian, Rosmarin, Lavendel.

 

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