Nachhaltiger Advent

Vor allem in der Adventszeit wird unser Konsum ganz schön geboostet, also angetrieben. Das Ganze wurde mit dem Black Friday, der mittlerweile zur Black week auserkoren wurde, begonnen.

Kauft billiger, kauft mehr, kauft ein!

Unsere Gesellschaft lebt vom Wachstum. Jedoch hat diese Denkweise uns global gesehen in ein Desaster gebraucht. Unsere Weltmeere sind voller Plastik, unsere Böden gehen verloren, Trockenheit und Dürre vernichten Ernten, uvm.

Es steht wirklich schlimm um unsere Erde und trotzdem wird auf Biegen und Brechen konsumiert. Ja natürlich braucht man Essen, Kleidung, usw. aber wie?

Ich will den Advent nutzen, um zu appellieren sich zurück zu besinnen: was brauche ich wirklich? Reichen nicht auch kleine Freuden?

Für mich bedeutet es sich Zeit zu nehmen und das eigene Brot oder Plätzchen zu backen nachhaltiger Konsum. Ich achte sehr auf die Rohstoffe, die ich verwende. Natürlich bio, aber woher kommt das? Ich bin schon manchmal drauf reingefallen und man muss schon genau hinschauen, um zu sehen wo her es kommt. Bei vielen Produkten steht die Herkunft nicht drauf, aber z.B. „nicht-EU-Landwirtschaft“ unter dem Öko-Logo. Dann erst mal Finger weg! Außer es handelt sich um einen Ananas oder sonstigen Luxus. Ja Ananas sehe ich als Luxus, weil es bei uns einfach nicht heimisch wächst, weil es lange Transportwege hinter sich hat, weil ich nicht weiß wie es den Erntearbeitern auf der Ananasfarm geht, ob die mit ihrem Lohn ihre Familie ernähren können. Deshalb meine Regel, wenn ich nicht-heimische Produkte kaufe: nur mit Fairtradelogo. Den Menschen vor Ort, die fair bezahlt werden geht es einfach besser!

Ja der nachhaltige Konsum also ist für mich eine Lebenseinstellung.

Lasst uns die Welt etwas grüner machen und drauf achten, was wir konsumieren.

Lebkuchen Rezept:

  • 200 g Honig
  • 150 g Zucker
  • 60 g Butter
  • 2 EL Kakaopulver
  • 125 ml Wasser
  • 1 Ei
  • 500 g Roggenvollkornmehl
  • 10 selbstgemachtes Lebkuchengewürz

Zum Verzieren: ein paar Sonnenblumenkerne

Den Honig mit Zucker und Butter schmelzen und abkühlen. Die restlichen Zutaten miteinandervermengen und 3 Stunden abkühlen.

Je nach Größe der Ausstechform dauert das Backen zwischen 7 und 15 Minuten bei 180°C Umluft (200°C Ober- und Unterhitze, Gasofen Stufe 5 (bei mir)). Meine kleinen Lebkuchenmännchen haben 8 Minuten gebraucht. Am besten beobachten und auf die Uhr schauen, dann bekommt man ein Gefühl dafür!

Im Gasofen wurden Sie an der obersten Stelle am schönsten braun.

Das Rezept ist etwas abgewandelt und im Original von Sonnentor. Statt dem Roggenmehl habe ich Roggenvollkornmehl genommen und das hat sehr gut funktioniert.

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