Solidarische Landwirtschaft – was bedeutet CSA?

Das Thema beschäftigt mich schon einige Jahre. In Österreich bin ich darauf das erste Mal gestoßen. Dort arbeitete ich bei einem Bio-Verband, der sich mit dem Thema innerhalb einer Veranstaltung auseinandersetzte. Schon bald verbreitete sich die Idee der CSA (Community supported agriculture) ganz schnell und jeder sprach davon. Einige Gärtner, die ich beriet haben auch den Schritt gemacht. Bzw. für ein Gärtnerpärchen war es klar solidarische Landwirtschaft zu betreiben. Sie kamen aus den USA und dort ist es weiter verbreitet als bei uns. Es gibt einige Gründe die Alternative Form Landwirtschaft zu betreiben.

Also kurz zusammengefasst, was CSA bedeutet:

  • ein Verein wird gegründet und die Mitglieder zahlen ihre Beiträge (monatlich) ein
  • ein Acker/Gärtnerei wird bewirtschaftet und die Ernteanteile werden an die Mitglieder verteilt, dazu gibt es Verteilstellen oder direkt am Hof kann man die Ernte abholen
  • bei Vereinssitzungen werden Tagesordnungspunkte abgearbeitet
  • große Investitionen wie etwa eine neue Maschine teilt sich die Gemeinschaft, es ist nicht wie in der „kommerziellen“ Landwirtschaft ein Einzelner, nämlich der Gärtner/Bauer, der sich Schulden macht, sondern das Risiko wird auf viele Köpfe verteilt

Darüber hinaus bringt eine CSA viele Vorteile wie etwa das gemeinschaftliche; theoretisch könnten die Mitglieder bei Pflanzungen, Pflege, usw. mithelfen. Es gibt verschiedene Modelle wie CSA ausgeübt wird, aber das schönste dabei finde ich die Gemeinschaft. Erntedankfeste stehen wohl ganz oben (bei mir zumindest)!

Für Kinder finde ich es auch klasse, die CSA ermöglicht ihnen zu erleben was, wann, wo und wie es wächst!

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